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Vaporizer und E-Zigaretten – kann Rauchen “gesund” sein?

Dass Rauchen der Gesundheit schaden kann, ist klar, dazu gibt es genügend Studien. Für viele von uns ist das Rauchen allerdings ein fester Teil unseres Alltags und nicht wegzudenken. Wirtschaft und Wissenschaft suchen deshalb vermehrt nach Möglichkeiten, uns den Genuss des Rauchens weiterhin zu ermöglichen, während die Gesundheitsrisiken vermindert werden sollen. Daher steht die Frage, ob rauchen gesund sein kann gerne mal im Raum. Besser ausdrücken sollte man es aber so: Kann rauchen weniger schädlich sein? Noch eins vorweg. Wir sind keine Ärzte und sprechen hier keine Empfehlungen aus. Im Zweifel sollte immer ein Arzt gefragt oder verständigt werden.

Consent is King

Die Zeiten, in denen in Flugzeugen, Restaurants und Kinos geraucht wurden, sind vorbei. Wer heute raucht, hat sich persönlich dazu entschieden, das Genussmittel zu nutzen. Das gilt aber nicht für die Menschen in naher Umgebung. Passivrauchen sehen viele als Körperverletzung an, weil auch sie durch den Tabakrauch erkranken können. Das verleiht dem Rauchen und den Rauchern einen schlechten Ruf.
Nicht zuletzt deshalb wurden E-Zigaretten oder Vaporizer entwickelt. Viele Methoden des modernen Rauchens sind frei von Teer und Nikotin und mindern damit die einige Gesundheitsschädiger – für den Raucher und sein Umfeld. Übrigens besteht kein Unterscheid zwischen E-Zigaretten und E-Shishas.

Gesundheitsbewusstsein beim Rauchen?

Bei den aktuellen Entwicklungen ist es nicht schwer zu verstehen, warum viele junge Menschen vermehrt auf ihre und die Gesundheit anderer achten. Immer mehr Jugendliche ernähren sich vegan oder vegetarisch, nicht nur aus Liebe zu Tieren. Auch die Auswirkungen der Fleischproduktion auf die Umwelt ist ein wichtiges Thema. Wir legen heute viel Wert auf unsere Ernährung und unsere mentale sowie körperliche Gesundheit. Das reicht von Bio-Produkten zum regelmäßigen Sport treiben. Manche glauben, dass sich diese Entwicklung mit dem Rauchen nicht verbinden lassen.

Die Technik macht es

Dass das Werkzeug, das man zum Rauchen nutzt, von Bedeutung ist, ist ebenfalls klar. Beim Verbrennen des Tabaks entstehen Schadstoffe, die man eigentlich nicht einatmen sollte. Aus diesem Grund liegen E-Zigaretten und Vaporizer im Trend, die auf Verbrennungsprozesse verzichten und durch Wasserdampf die Wirkstoffe aus dem Tabak lösen. Für die meisten Kräuter und Tabakarten gibt es eine optimale Vaporizer-Temperatur, bei welcher der Inhalt auf dem besten Wege verarbeitet wird. Niedrige Temperaturen sind schonender, hohe Temperaturen können dafür wirkungsvoller sein. Ist die Temperatur jedoch zu hoch, können die Stoffe des Tabaks und anderer Kräuter zerstört werden.

Zusätze und Geschmacksrichtungen

Wer kreativ ist, raucht seinen Tabak heute nicht mehr einfach so. Es gibt eine Vielzahl an Zusätzen, die man nutzen kann, um verschiedene Wirkungen zu erzielen und Geschmacksrichtungen zu genießen. Vor allem Kräuter können dabei sogar positive Effekte auf den Körper haben. Manche Pflanzen entspannen oder beleben:

KräuterWirkung
BaldrianEinschlafhilfe, entspannt Muskeln
JohanniskrautHebt die Stimmung
DamianaEntspannt, Aphrodisiakum
HopfenHebt die Stimmung
Grüner TeeVitalisiert

Ob man diese Zusätze wirklich rauchen sollte, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wer will, kann auch ganz auf Tabak als Zusatz verzichten. Viele moderne Vaporizer lassen sich auch allein dazu nutzen, um Kräuter zu verdampfen und ihre positiven Wirkungen zu genießen.

Medizinische Nutzung

Noch ist es nicht rundum legal. In vielen Ländern wurde medizinisches Cannabis aber schon erlaubt. Kanada ist unter anderem bereits so weit, dass sowohl die medizinische als auch die Nutzung von Gras in der Freizeit erlaubt ist. Davon lässt sich in Deutschland noch träumen. Hierzulande wird Cannabis allerdings Schritt für Schritt entkriminalisiert. Das heißt, dass der Konsum und Besitz von kleinsten Mengen vielleicht nicht immer strafrechtlich verfolgt wird.

Vielleicht dürfen auch wir bald die positiven Auswirkungen von Cannabis auf die Gesundheit am eigenen Leibe auf den Prüfstand stellen. Die Sativa- und Indica-Unterarten der Pflanze sollen entweder zu einem aktivierenden Hoch oder einem entspannenden Effekt führen. Beide werden in der Medizin genutzt. Vor allem chronisch kranke Menschen soll Cannabis helfen. Auch Entzündungen, Schlafprobleme und Angstzustände sollen mit Cannabis therapiert werden können.

Fazit

Dass das Rauchen, besser gesagt das Verdampfen, auch positive Auswirkungen auf unseren Körper haben kann, ist nicht vielen bekannt und noch weitestgehend unerforscht. Natürlich haben E-Zigaretten und Vaporizer Licht- und Schattenseiten, Studien zum Thema sollte man im Blick behalten. Schadstoffe, die erst durch den Verbrennungsprozess beim Rauchen entstehen, können heute jedoch vermieden werden.

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